Botulinumtoxin wird auch zur Behandlung der chronischen Migräne eingesetzt. Dabei handelt es sich nicht um eine kosmetische Anwendung, sondern um eine medizinische Therapie für bestimmte Patientinnen und Patienten.
Bei geeigneter Indikation wird Botulinumtoxin nach einem definierten Behandlungsschema an mehreren Stellen im Kopf- und Halsbereich injiziert. Ziel ist es, die Häufigkeit und Ausprägung der Migräneattacken zu reduzieren.
Ob eine Behandlung mit Botulinumtoxin bei chronischer Migräne infrage kommt, muss individuell ärztlich beurteilt werden – oft auch in Rücksprache mit dem behandelnden Neurologen. Entscheidend sind unter anderem die Häufigkeit der Kopfschmerztage und die bisherige Krankheitsgeschichte.
Vor einer Behandlung steht deshalb eine ausführliche Anamnese und medizinische Beurteilung.
