Dr. Caroline Kamhuber - Ästhetische Medizin
Microneedling · Mühldorf am Inn

Microneedling in Mühldorf am Inn

Microneedling mit Polynukleotiden

Microneedling mit PRP in Mühldorf am Inn

– für eine verbesserte Hautqualität

Microneedling ist eine etablierte Methode zur Verbesserung von Hautstruktur und Hautqualität. Durch die Behandlung mit sehr feinen Nadeln werden gezielt kleine Mikroverletzungen in der Haut gesetzt. Dadurch werden natürliche Regenerationsprozesse angeregt.

Je nach Hautzustand und individuellem Behandlungsziel kann Microneedling mit Polynukleotiden oder PRP (Platelet Rich Plasma) kombiniert werden.

Während beim Microneedling die mechanische Stimulation der Haut im Vordergrund steht, können Polynukleotide oder körpereigenes PRP die Behandlung ergänzen und die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut unterstützen.

Was ist Microneedling?

Beim Microneedling wird die Haut mit einem speziellen Gerät und sehr feinen Nadeln behandelt. Dabei entstehen kontrollierte Mikroverletzungen in der obersten Hautschicht beziehungsweise je nach Behandlungstiefe in tieferen Hautschichten.

Diese gezielte Stimulation setzt natürliche Reparatur- und Regenerationsprozesse in Gang. Unter anderem kann dadurch die Neubildung von Kollagen und Elastin unterstützt werden.

Ziel ist eine schrittweise Verbesserung der Hautstruktur. Die Haut kann dadurch gleichmäßiger, glatter und elastischer erscheinen.

Microneedling eignet sich deshalb insbesondere dann, wenn nicht das Volumen des Gesichts verändert werden soll, sondern die Qualität und Struktur der Haut im Vordergrund stehen.

Für wen eignet sich Microneedling?

Microneedling kann beispielsweise sinnvoll sein bei

Feinen Linien und Fältchen

Nachlassender Hautelastizität

Unebenem Hautbild

Vergrößert wirkenden Poren

Oberflächlichen Aknenarben

Bestimmten Narbenstrukturen

Sonnengeschädigter Haut

Einer müde oder dünn wirkenden Haut

Einem insgesamt unruhigen Hautbild

Welche Behandlungstiefe und welche Kombination sinnvoll sind, hängt vom individuellen Hautzustand ab.

Microneedling mit Polynukleotiden

Polynukleotide können als Ergänzung zum Microneedling eingesetzt werden, wenn insbesondere die Regeneration und Hautqualität im Mittelpunkt stehen.

Polynukleotide sind biologisch abbaubare Moleküle, die in der ästhetischen Medizin zur Unterstützung der Hautregeneration eingesetzt werden. Sie können dazu beitragen, die Hautstruktur, Feuchtigkeit und Elastizität zu verbessern.

In Kombination mit Microneedling entsteht ein Behandlungskonzept, bei dem sowohl die mechanische Stimulation der Haut als auch die Eigenschaften der Polynukleotide genutzt werden.

Je nach Hautzustand können Polynukleotide beispielsweise im Gesicht, an Hals und Dekolleté oder auch im Bereich der empfindlichen Augenpartie eingesetzt werden.

Microneedling mit PRP

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination von Microneedling mit PRP (Platelet Rich Plasma).

PRP wird aus dem eigenen Blut gewonnen. Nach der Blutabnahme wird das Blut aufbereitet und das plättchenreiche Plasma gewonnen. Dieses enthält unter anderem verschiedene Botenstoffe und Wachstumsfaktoren, die an natürlichen Regenerationsprozessen beteiligt sind.

Bei der Kombination mit Microneedling kann PRP eingesetzt werden, um die natürliche Regeneration der Haut zusätzlich zu unterstützen.

Diese Behandlung wird auch als Microneedling mit Eigenblut beziehungsweise PRP bezeichnet.

Polynukleotide oder PRP – was ist besser?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Beide Möglichkeiten verfolgen ähnliche übergeordnete Ziele, unterscheiden sich aber in ihrer Zusammensetzung und Wirkweise.

Polynukleotide werden gezielt als Präparat zur Unterstützung der Hautregeneration eingesetzt. Sie können insbesondere dann interessant sein, wenn die Verbesserung von Hautqualität, Feuchtigkeit und Elastizität im Vordergrund steht.

PRP wird aus dem eigenen Blut gewonnen und nutzt körpereigene Blutbestandteile zur Unterstützung der Regeneration.

Welche Variante besser geeignet ist, hängt vom Hautzustand, dem gewünschten Ergebnis und der jeweiligen Behandlungssituation ab.

Ich entscheide deshalb nicht nach einem festen Schema, sondern individuell, ob Microneedling allein oder in Kombination mit Polynukleotiden beziehungsweise PRP sinnvoll ist.

Welche Hautbereiche können behandelt werden?

Microneedling kann je nach Ausgangssituation an verschiedenen Körperregionen eingesetzt werden.

Besonders häufig wird die Behandlung im Gesicht durchgeführt. Auch Hals und Dekolleté können behandelt werden.

Bei entsprechender Indikation können auch Narben oder andere einzelne Hautareale gezielt behandelt werden.

Die empfindliche Haut rund um die Augen erfordert eine besonders sorgfältige Beurteilung. Hier können je nach Ausgangssituation beispielsweise Polynukleotide eine interessante Ergänzung darstellen.

Microneedling bei Augenpartie und Augenringen

Die Haut rund um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Bei einer Behandlung dieser Region steht deshalb eine möglichst schonende Verbesserung der Hautqualität im Vordergrund.

Microneedling mit Polynukleotiden kann beispielsweise bei dünner, strukturveränderter oder wenig elastischer Haut eingesetzt werden.

Wichtig ist die Unterscheidung zu klassischen Augenringen durch Volumenverlust. Wenn eine ausgeprägte Tränenrinne für die Schattenbildung verantwortlich ist, kann eine andere Behandlung – beispielsweise eine gezielte Korrektur mit Hyaluronsäure, sofern anatomisch geeignet – sinnvoller sein.

Nicht jeder Augenring ist deshalb ein Fall für dieselbe Behandlung.

Microneedling bei Narben

Microneedling kann auch bei bestimmten oberflächlichen Narbenstrukturen eingesetzt werden. Durch die gezielte mechanische Stimulation können Umbauprozesse im Narbengewebe angeregt werden.

Besonders bei bestimmten Aknenarben kann Microneedling Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzeptes sein.

Wie gut eine Narbe behandelt werden kann, hängt unter anderem von ihrer Art, Tiefe und Beschaffenheit ab. Eine vollständige Entfernung von Narben kann nicht versprochen werden. Ziel ist vielmehr eine möglichst harmonische Verbesserung der Hautstruktur.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor jeder Behandlung wird die Haut zunächst beurteilt und gemeinsam festgelegt, welches Ziel erreicht werden soll.

Die Haut wird gereinigt und für die Behandlung vorbereitet. Anschließend wird das Microneedling mit individuell angepasster Behandlungstiefe durchgeführt.

Je nach gewähltem Behandlungskonzept können dabei Polynukleotide oder PRP als ergänzende Behandlung eingesetzt werden.

Nach der Behandlung ist die Haut meist gerötet und kann sich für einige Zeit warm oder gespannt anfühlen. Diese Reaktion ist Teil der gewünschten kontrollierten Stimulation und klingt wieder ab.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Wie viele Microneedling-Behandlungen sinnvoll sind, hängt vom Ausgangszustand der Haut und vom gewünschten Ergebnis ab.

Bei vielen Hautproblemen ist eine Behandlungsserie mit mehreren Sitzungen sinnvoller als eine einmalige Behandlung. Zwischen den einzelnen Sitzungen benötigt die Haut ausreichend Zeit zur Regeneration.

Die genaue Anzahl und der Abstand der Behandlungen werden individuell festgelegt.

Wann ist das Ergebnis sichtbar?

Direkt nach dem Microneedling ist die Haut zunächst gerötet und kann leicht geschwollen sein. Das endgültige Ergebnis ist deshalb nicht unmittelbar nach der Behandlung zu beurteilen.

Die Verbesserung der Hautstruktur entwickelt sich schrittweise im Rahmen der natürlichen Regenerationsprozesse.

Je nach Ausgangssituation kann die Haut mit der Zeit ebenmäßiger, elastischer und frischer erscheinen.

Verändert Microneedling die Gesichtszüge?

Nein. Microneedling ist keine Volumenbehandlung.

Im Gegensatz zu Hyaluronsäurefillern oder anderen Verfahren zur Konturierung des Gesichts verändert Microneedling nicht die Form von Wangen, Lippen, Kinn oder Jawline.

Der Fokus liegt auf der Hautqualität und Hautstruktur. Das macht die Behandlung interessant für Menschen, die eine Verbesserung ihrer Haut wünschen, ohne ihr Gesicht verändern zu lassen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Nach einem Microneedling ist die Haut vorübergehend empfindlicher. Rötungen und ein Spannungsgefühl können für einige Zeit bestehen bleiben.

Die Haut sollte in dieser Phase besonders schonend behandelt und konsequent vor UV-Strahlung geschützt werden.

Auf intensive Sonne, Solarium, starke Hitze und hautreizende Produkte sollte zunächst verzichtet werden. Die konkreten Empfehlungen richten sich nach der individuellen Behandlung und werden nach der Sitzung besprochen.

Microneedling, Polynukleotide und PRP – was ist der Unterschied?

Die drei Begriffe beschreiben unterschiedliche Bestandteile eines Behandlungskonzeptes:

Microneedling ist die mechanische Stimulation der Haut mit feinen Nadeln.

Polynukleotide sind Wirkstoffe, die zur Unterstützung von Hautregeneration und Hautqualität eingesetzt werden können.

PRP steht für Platelet Rich Plasma und wird aus dem eigenen Blut gewonnen. Es enthält Blutplättchen und verschiedene körpereigene Botenstoffe, die an Regenerationsprozessen beteiligt sind.

Je nach Hautzustand können diese Verfahren einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.

Häufige Fragen zum Microneedling mit Polynukleotiden oder PRP

Was ist Microneedling?

Microneedling ist eine Behandlung, bei der die Haut mit sehr feinen Nadeln kontrolliert stimuliert wird. Dadurch werden natürliche Regenerationsprozesse angeregt und die Hautstruktur kann sich verbessern.

Was bringt Microneedling mit Polynukleotiden?

Die Kombination verbindet die mechanische Stimulation durch Microneedling mit der Anwendung von Polynukleotiden zur Unterstützung der Hautregeneration. Ziel ist eine Verbesserung von Hautstruktur, Elastizität und Hautqualität.

Was bringt Microneedling mit PRP?

Beim Microneedling mit PRP wird die mechanische Stimulation der Haut mit körpereigenem plättchenreichem Plasma kombiniert. Dadurch sollen natürliche Regenerationsprozesse zusätzlich unterstützt werden.

Was ist besser – PRP oder Polynukleotide?

Das hängt vom individuellen Hautzustand und Behandlungsziel ab. Beide Verfahren können die Hautregeneration unterstützen, unterscheiden sich jedoch in ihrer Zusammensetzung und Wirkweise.

Kann Microneedling Falten entfernen?

Microneedling kann die Hautstruktur verbessern und feine Linien weniger auffällig erscheinen lassen. Eine vollständige Entfernung von Falten ist nicht das Ziel der Behandlung.

Kann Microneedling bei Aknenarben helfen?

Bei bestimmten oberflächlichen Aknenarben kann Microneedling die Hautstruktur verbessern. Die Eignung hängt von Art und Tiefe der Narben ab.

Kann Microneedling bei Augenringen helfen?

Das hängt von der Ursache ab. Bei dünner oder strukturveränderter Haut kann eine Behandlung zur Verbesserung der Hautqualität sinnvoll sein. Bei Volumenverlust oder einer ausgeprägten Tränenrinne ist gegebenenfalls eine andere Behandlung geeigneter.

Wie oft sollte man Microneedling machen?

Das hängt vom Hautzustand und vom Behandlungsziel ab. Häufig wird eine Serie mehrerer Behandlungen mit ausreichenden Regenerationsabständen durchgeführt. Zur Orientierung: eine häufige Empfehlung wären 3-4 Behandlungen im Abstand von 4-6 Wochen.

Mein Ziel bei der Behandlung

Bei Microneedling mit Polynukleotiden oder PRP geht es für mich nicht darum, das Gesicht zu verändern, sondern die eigene Hautqualität zu verbessern.

Die Behandlung soll die Hautstruktur unterstützen, die Elastizität verbessern und ein möglichst natürliches, frisches Hautbild fördern.

Welche Kombination sinnvoll ist – Microneedling allein, Microneedling mit Polynukleotiden oder Microneedling mit PRP – entscheide ich individuell nach Hautzustand und Behandlungsziel.

Persönliche Beratung

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von Ihrer individuellen Anatomie, Ausgangssituation und Ihren persönlichen Wünschen ab.