Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut. Sie verliert an Elastizität, Feuchtigkeit und Spannkraft und kann zunehmend dünner, trockener oder müder wirken. Besonders deutlich zeigt sich dies häufig an der empfindlichen Haut rund um die Augen.
Eine Behandlung mit Polynukleotiden zielt auf die Verbesserung der Hautqualität und die Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse ab.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht der klassische Volumenaufbau. Die Behandlung soll vielmehr die Eigenschaften der Haut verbessern und ihr ein frischeres, elastischeres und strukturierteres Erscheinungsbild geben.
Eine besondere Variante sind Polynukleotide, die speziell für die empfindliche Haut im Augenbereich entwickelt wurden.
Was sind Polynukleotide?
Polynukleotide sind biologische Moleküle, die aus Fisch-DANN gewonnen werden und in der ästhetischen Medizin zur Verbesserung der Hautqualität eingesetzt werden. Sie sollen die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut unterstützen und können dadurch zu einer verbesserten Hautstruktur und Elastizität beitragen.
Sie sind damit grundsätzlich von klassischen Hyaluronsäure-Fillern zu unterscheiden.
Während ein Filler gezielt Volumen aufbaut oder bestimmte Konturen korrigiert, steht bei den Polynukleotiden die Hautqualität im Vordergrund.
Wie wirken Polynukleotide?
Polynukleotide werden eingesetzt, um die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut zu unterstützen.
Ziel der Behandlung ist eine Verbesserung der Hautstruktur und der Hautelastizität. Die Haut kann dadurch im Verlauf glatter, geschmeidiger und insgesamt frischer erscheinen.
Die Wirkung entwickelt sich dabei schrittweise und ist nicht mit dem unmittelbaren Volumeneffekt eines klassischen Fillers vergleichbar.
Das macht Polynukleotide besonders interessant für Menschen, die sich keine Veränderung ihrer Gesichtszüge wünschen, sondern eine Verbesserung der Hautqualität.
Polynukleotide für die Augenpartie
Die Haut rund um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Gleichzeitig gehört die Augenregion zu den Bereichen, an denen sich Alterungsprozesse häufig früh bemerkbar machen.
Feine Linien, trockene Haut, nachlassende Elastizität und ein müder wirkender Blick können die Folge sein.
Hierfür nutze ich speziell auf die empfindliche Haut im Augenbereich ausgerichtete Polynukleotide.
Die Behandlung kann insbesondere dann interessant sein, wenn die Haut unter den Augen oder im Bereich der seitlichen Augenfältchen dünn, trocken oder weniger elastisch wirkt.
Dabei geht es nicht darum, die Augenregion mit Volumen aufzufüllen. Vielmehr soll die Hautqualität rund um die Augen verbessert werden.
Was können diese Polynukleotide bewirken?
Je nach Ausgangssituation kann die Behandlung dazu beitragen, dass die Haut im Augenbereich:
Hydratisierter wirkt
Elastischer erscheint
Glatter wirkt
Feiner strukturiert erscheint
Insgesamt frischer und weniger müde wirkt
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Hautqualität und Volumenverlust.
Nicht jeder „Augenring“ entsteht durch eine schlechte Hautqualität. Eine ausgeprägte Tränenrinne oder ein Volumendefizit unter den Augen kann beispielsweise eine andere Behandlung erfordern.
Auch Pigmentierungen oder sichtbare Gefäße lassen sich durch Polynukleotide nicht einfach beseitigen.
Deshalb ist gerade im Augenbereich eine genaue individuelle Beurteilung besonders wichtig.
Polynukleotide für das Gesicht
Im Gesicht können Polynukleotide eingesetzt werden, wenn die allgemeine Hautqualität verbessert werden soll.
Feine Linien, trockene Haut, nachlassende Elastizität oder ein insgesamt müder wirkendes Hautbild können Anzeichen dafür sein, dass die Haut an Qualität verloren hat.
Polynukleotide zielen dabei nicht darauf ab, einzelne Gesichtspartien aufzubauen. Das Gesicht soll seine natürliche Form behalten.
Stattdessen kann sich die Haut im behandelten Bereich nach und nach glatter, elastischer und frischer anfühlen und erscheinen.
Polynukleotide für Hals und Dekolleté
Auch Hals und Dekolleté zeigen häufig früh Veränderungen der Hautqualität.
Die Haut kann dünner werden, an Elastizität verlieren und feine Linien entwickeln.
Je nach Ausgangssituation können Polynukleotide auch in diesen Bereichen eingesetzt werden, um die Hautqualität zu unterstützen.
Wie bei jeder ästhetischen Behandlung ist dabei eine individuelle Beurteilung wichtig, da Hautdicke und Gewebestruktur an Hals und Dekolleté anders sind als im Gesicht.
Polynukleotide für die Hände
Auch die Haut der Hände verändert sich mit zunehmendem Alter.
Sie kann dünner und trockener werden und an Elastizität verlieren. Dadurch können feine Linien und die darunterliegenden Strukturen stärker sichtbar werden.
Polynukleotide können hier eine Möglichkeit darstellen, die Hautqualität und Elastizität zu verbessern.
Im Vordergrund steht auch bei den Händen nicht ein künstlicher Volumenaufbau, sondern ein natürlicheres und gepflegteres Hautbild.
Für wen können Polynukleotide geeignet sein?
Polynukleotide können für Frauen und Männer interessant sein, die ihre Hautqualität verbessern möchten, ohne ihre Gesichtszüge zu verändern.
Eine Behandlung kann beispielsweise bei folgenden Veränderungen interessant sein:
Trockene oder feuchtigkeitsarme Haut
Nachlassende Hautelastizität
Feine Linien
Dünner werdende Haut
Müde wirkendes Hautbild
Beginnende altersbedingte Hautveränderungen
Nachlassende Spannkraft
Wunsch nach einer natürlichen Verbesserung der Hautqualität
Ob Polynukleotide im individuellen Fall sinnvoll sind, hängt vom Hautzustand, Alter, der behandelten Region und den persönlichen Erwartungen ab.
Wie läuft eine Behandlung mit Polynukleotiden ab?
Vor jeder Behandlung steht eine persönliche Beratung und Beurteilung der Haut.
Dabei schaue ich mir nicht nur die gewünschte Region an, sondern beurteile die Hautqualität insgesamt. Gerade im Gesicht und im Augenbereich ist es wichtig, auch die umliegenden Strukturen und mögliche Ursachen für die gewünschten Veränderungen zu berücksichtigen.
Wenn Polynukleotide geeignet sind, wird das Präparat gezielt mit mehreren kleinen Injektionen in die dafür vorgesehenen Haut- beziehungsweise Gewebeschichten eingebracht.
Nach der Behandlung können vorübergehend kleine Schwellungen, Rötungen oder Blutergüsse auftreten. Diese Reaktionen sind in der Regel vorübergehend.
Wie viele Behandlungen mit Polynukleotiden sind notwendig?
Die Anzahl der Behandlungen hängt vom Hautzustand, dem behandelten Bereich und dem gewünschten Ergebnis ab.
Polynukleotide werden häufig im Rahmen einer Behandlungsserie eingesetzt. Dadurch kann sich die Verbesserung der Hautqualität schrittweise entwickeln.
Wie viele Sitzungen im individuellen Fall sinnvoll sind und welche Abstände gewählt werden, bespreche ich nach der persönlichen Beurteilung.
Wann sieht man das Ergebnis?
Es handelt sich nicht um Behandlung mit einem sofort sichtbaren Volumeneffekt.
Die Verbesserung der Hautqualität entwickelt sich nach und nach. Die Haut kann im Verlauf elastischer, glatter und frischer erscheinen.
Gerade diese schrittweise Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil des Behandlungskonzepts.
Das Ziel ist nicht, dass das Gesicht nach der Behandlung plötzlich anders aussieht. Vielmehr soll sich die Hautqualität allmählich verbessern.
Wie lange hält die Wirkung von Polynukleotiden an?
Wie lange die Wirkung anhält, ist individuell unterschiedlich.
Dabei spielen unter anderem Hautzustand, Alter, Lebensstil und die behandelte Region eine Rolle.
Da sich die Haut kontinuierlich verändert und natürlichen Alterungsprozessen unterliegt, können Auffrischungsbehandlungen sinnvoll sein.
Der Zeitpunkt dafür sollte individuell festgelegt werden.
Polynukleotide oder Skinbooster – was ist der Unterschied?
Polynukleotide und Skinbooster verfolgen ein ähnliches übergeordnetes Ziel: die Verbesserung der Hautqualität ohne klassischen Volumenaufbau.
Das Wirkprinzip ist jedoch unterschiedlich.
Skinbooster basieren auf Hyaluronsäure und zielen insbesondere auf Hydratation und eine Verbesserung der Hautqualität.
Polynukleotide verfolgen einen anderen Ansatz, bei dem die Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse der Haut im Mittelpunkt steht.
Welche Behandlung besser geeignet ist, hängt von Hautzustand, Alter, behandelter Region und dem gewünschten Ergebnis ab.
Polynukleotide oder Sculptra – was ist der Unterschied?
Auch Sculptra und Polynukleotide gehören nicht zum klassischen Volumenaufbau, unterscheiden sich jedoch in ihrem Wirkprinzip.
Sculptra basiert auf Poly-L-Milchsäure und wird insbesondere zur Anregung der körpereigenen Kollagenbildung eingesetzt.
Polynukleotide und zielen auf die Unterstützung der Hautregeneration und Verbesserung der Hautqualität.
Beide Verfahren können interessante Möglichkeiten sein, wenn eine natürliche Verbesserung der Haut gewünscht wird. Welches Konzept besser passt, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Können Polynukleotide Augenringe behandeln?
Das hängt von der Ursache der Augenringe ab.
Wenn die Augenpartie aufgrund dünner, trockener oder wenig elastischer Haut müde wirkt, können speziell entwickelte Polynukleotide eine geeignete Behandlungsmöglichkeit sein.
Nicht jeder Augenring entsteht jedoch durch eine veränderte Hautqualität. Bei einer ausgeprägten Tränenrinne, Pigmentierung oder sichtbaren Gefäßen kann eine andere Behandlung oder eine Kombination verschiedener Maßnahmen sinnvoller sein.
Deshalb ist eine genaue Untersuchung der Augenregion besonders wichtig.
Können Polynukleotide die Tränenrinne auffüllen?
Nein – Polynukleotide sind kein klassischer Volumenfiller.
Wenn eine ausgeprägte Tränenrinne durch Volumenverlust besteht, kann je nach Anatomie eine Behandlung mit Hyaluronsäure oder ein anderes Behandlungskonzept geeigneter sein.
PolyPhil Eye zielt dagegen auf die Verbesserung der Hautqualität im Augenbereich.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil „Augenringe“ und „Tränenrinne“ zwar ähnlich aussehen können, aber unterschiedliche Ursachen haben.
Verändern Polynukleotide die Gesichtszüge?
Nein. Ein wesentlicher Unterschied zu einem klassischen Filler besteht darin, dass PolyPhil nicht auf einen gezielten Volumenaufbau ausgerichtet ist.
Die natürliche Gesichtsform soll erhalten bleiben.
Das Ziel ist vielmehr eine Verbesserung der Hautqualität, sodass die behandelte Region frischer und gepflegter erscheinen kann.
Können Polynukleotide mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Je nach Ausgangssituation kann eine Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll sein.
Beispielsweise können unterschiedliche Behandlungen unterschiedliche Aspekte der Hautalterung adressieren: Polynukleotide können auf die Hautqualität abzielen, während Hyaluronsäure gezielt Volumen ausgleichen oder Konturen unterstützen kann.
Auch andere Verfahren wie Microneedling, PRP oder Skinbooster können – abhängig von Hautzustand und Behandlungsziel – Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzepts sein.
Welche Kombination sinnvoll ist, sollte immer individuell entschieden werden.
Häufige Fragen zu Polynukleotiden/PolyPhil
Was ist PolyPhil?
PolyPhil ist eine Behandlung mit Polynukleotiden aus der Produktlinie von Croma. Ziel ist die Verbesserung der Hautqualität und die Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse.
Was sind Polynukleotide?
Polynukleotide sind biologische Moleküle aus Fisch-DANN, die in der ästhetischen Medizin zur Unterstützung der Hautregeneration und Verbesserung der Hautqualität eingesetzt werden.
Was ist PolyPhil Eye?
PolyPhil Eye ist eine speziell für die empfindliche Haut im Augenbereich vorgesehene Variante der Polynukleotid-Behandlung.
Können Polynukleotide bei Augenringen helfen?
Das hängt von der Ursache der Augenringe ab. Bei dünner, trockener oder wenig elastischer Haut kann PolyPhil Eye sinnvoll sein. Bei Pigmentierungen, sichtbaren Gefäßen oder einer ausgeprägten Tränenrinne ist möglicherweise ein anderes Behandlungskonzept geeigneter.
Bauen Polynukleotide Volumen auf?
Nein. Ein klassischer Volumenaufbau steht bei PolyPhil nicht im Vordergrund. Ziel ist die Verbesserung der Hautqualität.
Wann sieht man das Ergebnis?
Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Die Haut kann im Verlauf glatter, elastischer und frischer erscheinen.
Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Das hängt vom Hautzustand und der behandelten Region ab. Häufig werden Polynukleotide in mehreren Sitzungen angewendet. Typisch ist eine Serie von 3-4 Behandlungen im Abstand von ca. 3-4 Wochen
Können Polynukleotide mit Hyaluronsäure kombiniert werden?
Ja, je nach Ausgangssituation können beide Behandlungen unterschiedliche Ziele erfüllen. Ob eine Kombination sinnvoll ist, wird individuell entschieden.
Sind Polynukleotide auch für Männer geeignet?
Ja. Die Behandlung kann unabhängig vom Geschlecht eingesetzt werden, wenn eine Verbesserung der Hautqualität gewünscht ist.
Mein Ziel bei der Behandlung mit Polynukleotiden
Eine ästhetische Behandlung sollte für mich nicht dazu führen, dass ein Gesicht seine Individualität verliert.
Bei PolyPhil steht deshalb nicht die sichtbare Veränderung der Gesichtsform im Mittelpunkt, sondern die Verbesserung der Hautqualität und die Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse.
Besonders im empfindlichen Augenbereich ist mir eine zurückhaltende und individuelle Behandlung wichtig.
Mein Ziel ist ein natürliches Ergebnis: Die Haut soll frischer, elastischer und strukturierter wirken – ohne dass die Gesichtszüge verändert oder unnötig Volumen aufgebaut werden.
